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„Schule gegen sexuelle Gewalt“ nun bundesweit
Am 21. August 2019 hat Landesbildungsministerin Bettina Martin den Startschuss für die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ in Mecklenburg-Vorpommern gegeben. Damit ist die Initiative nun in allen 16 Bundesländern gestartet. Die Auftaktveranstaltung wurde als Fachtag gestaltet, bei dem auch Hjördis E. Wirth vom Betroffenenrat gesprochen hat. Sie stellte die große Bedeutung heraus, die es für betroffene Kinder habe, wenn sie an ihren Schulen auf Menschen treffen, die wissen, was zu tun ist und wie sie ihnen helfen können.
Die 610 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern wurden über den Start der Initiative mit einem Schreiben des Bildungsministeriums informiert und haben die Infomappen mit Informationen zum Thema sowie zur Entwicklung von Schutzkonzepten erhalten. Der unabhängige Beauftragte, Johannes-Wilhelm Rörig, machte bei dieser Gelegenheit deutlich, dass die Schulen mit der Herausforderung, Schülerinnen und Schüler besser vor sexueller Gewalt zu schützen, nicht alleine gelassen werden dürften. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Einführung schulischer Schutzkonzepte und die Bereitstellung der dafür erforderlichen Ressourcen würden den ernsthaften politischen Willen einer Landesregierung bekunden und diejenigen stärken, die sich tagtäglich für den Kinderschutz in Schulen einsetzen.